Vermessung & Mapping

Vom Flug zur belastbaren Geodatenbasis.

Photogrammetrie oder LiDAR? Wir erklären den Unterschied, wählen die passende Plattform und liefern oder verkaufen das System für Ihre Vermessungsaufgabe.

Vermessungsdrohnen und Sensoren bei Fly Südtirol. Plattform, RTK, Kamera oder LiDAR, Software, Einrichtung und Schulung.

Grundprinzip

Die Drohne sammelt Daten. Die Auswertung macht daraus ein Modell.

Eine Vermessungsmission wird geplant und automatisiert abgeflogen. Entscheidend ist, welcher Sensor die Oberfläche erfasst: eine hochauflösende Kamera für Photogrammetrie oder ein Laserscanner für LiDAR. Die Daten werden anschließend georeferenziert und in Fachsoftware verarbeitet.

Kamerabasiert

Photogrammetrie

Viele überlappende Fotos werden aus unterschiedlichen Positionen aufgenommen. Software erkennt gemeinsame Bildpunkte und rekonstruiert daraus Geometrie und Oberfläche.

Typische Sensoren

DJI Matrice 4E mit 20-MP-4/3-Kamera und mechanischem Verschluss oder Matrice 400 mit Zenmuse P1 und 45-MP-Vollformatsensor.

Ideal für

Orthofotos, Baustellen, Fassaden, Bestandsdokumentation, 3D-Modelle, Volumen- und Flächenberechnungen.

Orthofoto3D-ModellDSMPunktwolkeVolumen
Laserbasiert

LiDAR

Ein Laserscanner sendet Lichtimpulse zum Boden und misst deren Laufzeit. Daraus entsteht direkt eine räumliche Punktwolke – auch dort, wo reine Bilddaten an Grenzen stoßen.

Wann sinnvoll?

Bei Vegetation, Wald, steilem oder strukturiertem Gelände, Leitungen und Projekten, bei denen Höheninformationen besonders wichtig sind.

Vorteil bei Vegetation

Mehrfachrückläufe können neben Blättern und Ästen auch Punkte vom darunterliegenden Gelände erfassen. So lässt sich der Boden unter Vegetation besser modellieren.

LiDAR-PunktwolkeDTMGeländemodellProfileVegetationsanalyse

Was entsteht daraus?

Vom Luftbild bis zum digitalen Gelände.

01

Orthofotos

Georeferenzierte und entzerrte Luftbilder als genaue Übersicht einer Fläche.

02

3D-Modelle

Texturierte Modelle von Gebäuden, Baustellen, Gelände und Infrastruktur.

03

Geländemodelle

DSM und DTM für Höhenanalyse, Planung und topografische Auswertungen.

04

Volumen

Schüttgut, Aushub, Halden und Bestände regelmäßig und vergleichbar berechnen.

05

Flächen & Distanzen

Digitale Datengrundlage für Flächenberechnung, Linien, Profile und Dokumentation.

06

Punktwolken

Dichte 3D-Daten für CAD-, GIS- und weitere Fachworkflows.

Typischer Workflow

Planen. Fliegen. Rechnen. Prüfen.

Vermessung mit Drohnen ist mehr als ein Foto aus der Luft. Genauigkeit entsteht durch saubere Planung, RTK/GNSS, ausreichende Überlappung, passende Flughöhe und kontrollierte Auswertung.

  • Genauigkeit und Ausgabeformat definieren
  • Fluggebiet und Mission planen
  • RTK und gegebenenfalls Kontrollpunkte einsetzen
  • Daten automatisiert erfassen
  • In DJI Terra oder Fachsoftware verarbeiten und prüfen
Drohnenvermessung und digitales Mapping

Welche Drohne für welche Vermessung?

Die Aufgabe entscheidet über Sensor und Plattform.

Für kleine Baustellen ist ein kompaktes Mapping-System oft ideal. Für große Flächen oder LiDAR-Projekte lohnt sich eine modulare Enterprise-Plattform.

Kompakte Photogrammetrie

DJI Matrice 4E

Für schnelle, flexible Mapping-Aufgaben mit kleinem Team und kurzer Rüstzeit.

  • Sensor: 20 MP, 4/3 CMOS, mechanischer Verschluss
  • Workflow: Mapping-Mission → Bilddatensatz → Photogrammetrie
  • Daten: Orthofoto, 3D-Modell, Punktwolke, Volumen
  • Für: Bau, Bestand, kleinere bis mittlere Areale
LiDAR

DJI Matrice 400 + Zenmuse L3

Für Gelände, Vegetation und Projekte, bei denen eine direkte 3D-Punktwolke und Höheninformation im Vordergrund stehen.

  • Sensor: Long-Range-LiDAR + hochpräzises POS + zwei 100-MP-RGB-Mappingkameras
  • Workflow: LiDAR-Mission → Punktwolke → Klassifikation/Auswertung
  • Daten: Punktwolke, DTM, Geländeprofile, 3D-Daten
  • Für: Forst, Topografie, Trassen, schwieriges Gelände

Die erreichbare Genauigkeit hängt von Flughöhe, Sensor, RTK/GNSS, Gelände, Kontrollpunkten und Auswertemethode ab. Wir planen das System anhand Ihres gewünschten Endprodukts.

Entscheidungshilfe

Photogrammetrie oder LiDAR?

Sie brauchen Orthofotos, Texturen und visuell starke 3D-Modelle?

Dann ist Photogrammetrie meist der wirtschaftlichste Einstieg.

→ Matrice 4E oder Matrice 400 + P1
Sie müssen Gelände unter Vegetation, Wald oder komplexe Höhenstrukturen erfassen?

Dann bietet LiDAR klare Vorteile.

→ Matrice 400 + Zenmuse L3

Welche Vermessungslösung brauchen Sie wirklich?

Sagen Sie uns, welches Ergebnis Sie benötigen. Wir empfehlen Plattform, Sensor, Software und Workflow – und liefern das passende System.